Ortsgemeinden
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Rieden (mit Riedener Mühle) |
| Einwohner: | 1361 |
| Fläche: | 910 ha |
| E-Mail: | |
| Internet: | www.rieden-eifel.de |
Der „Steinmetz-u. Passionsspielort“ Rieden mit seinen fast 1400 Einwohnern liegt , umhüllt von den Hügeln
der vulkanischen Osteifel, im sogenannten Riedener Kessel. In seiner mehr als 1100
jährigen Geschichte hat der Ort viele Wandlungen erlebt. Erstmals
urkundlich erwähnt im Jahre 895 gehörte Rieden zu denen von
Echternach. Im Jahre 1093 wurde Rieden an die Abtei Maria übergeben.
Etwa um 1260 ging Rieden in die Besitztümer derer von
Breitbach zu Bürresheim über, in dieser Zeit gehörte Rieden
zur Lehnsherrschaft der Kurfürsten von Köln. Bis zum 19. Jahrhundert
war das dörfliche Leben in der Hauptsache von der Landwirtschaft
geprägt. Der Aufschwung des Ortes begann in der Blütezeit der
heimischen Steinmetzindustrie die sich von Mitte des 19. Jahrhunderts
bis spät ins 20. Jahurhundert vollzog. Noch heute sind etliche
Bewohner des Ortes in diesem Wirtschaftszweig tätig. Mit dem
Bau des Riedener Waldsees im Jahre 1979 wurde der Wandel zum
Fremdenverkehrsort eingeleitet. Neben dem romantisch gelegenen Waldsee hat Rieden und
seine Umgebung noch einiges mehr zu bieten. Ein gut geführtes Wanderwegenetz,
die alten Steinbrüche sowie die markanten Punkte des Ortes (Kirche und Dorfplatz)
sind für jeden Wanderer beliebte Anlaufstellen.
Ein Höhepunkt im kulturellen Angebot des Ortes sind die, seit ca 90
Jahren, in nunmehr regelmäßigen Abständen
stattfindenden Passionspiele. Tausende von Besuchern geben sich
dann in Rieden ein Stelldichein.








