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Ortsgemeinden

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Volkesfeld

Einwohner:587
Fläche:258 ha
E-Mail:
Internet:www.volkesfeld.de

Volkesfeld liegt im westlichen Teil der Verbandsgemeinde Mendig. Landschaftlich reizvoll gelegen, mit einem umfangreichen Wanderwegenetz in ausgedehnten Wäldern, lädt es insbesondere Wanderfreunde zu einem Besuch ein.
Volkesfeld ist, wie die ganze Eifel, altes Kulturland. Aus dem Ortsnamen kann geschlossen werden, dass Volkesfeld eine fränkische Siedlung war. Urkundlich wird Volkesfeld 1217 zum erstenmal erwähnt und war damals eine Filiale von Obermendig. In alten Akten ist zu lesen, dass “Volkesfeld im 13. Jahrhundert der Mutterkirche Obermendig St. Florin“ unterstand. Ursprünglich besaßen die Grafen von Sayn die Vogtei und übten die Gerichtsbarkeit aus. 1539 gelangte Johannes VII. von Rheineck in den Besitz der Vogtei zu Obermendig.
Die jetzige Marienkapelle wurde 1828 erbaut. Im Jahre 1906 wurde sie durch vier gemalte Fenster verschönert. 1967 wurde der Altar entsprechend den Vorschriften der neuen Liturgie erneuert.
Die „alte“ Schule wurde 1868 erbaut. Eine Schule bestand schon früher, seit 1815. Am 10. Dezember 1944 wurde die Schule bei einem Bombenangriff zerstört. Unterricht wurde nach dem Krieg in der Gastwirtschaft Karl Müller erteilt. Am 4. April 1949 wurde der Grundstein für das neue Schulgebäude gelegt. Die Schule wurde nicht mehr an der alten, engen und gefährlichen Stelle inmitten des Dorfes aufgebaut, sondern unterhalb des Dorfes. Am 10. Januar 1950 fand die feierliche Einweihung statt. Am 1. August 1974 wurde die Grundschule im Zuge der Schulreform geschlossen. Die Kinder besuchen jetzt die Grundschule in Rieden und die Hauptschule in Mendig. Das Schulgebäude wurde zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Am 3. Juni 1989 feierte Volkesfeld die Einweihung und Schlüsselübergabe des neuen Gemeinschaftshauses.
„Ein Haus wie dieses, das mitten im Leben der Dorfgemeinschaft steht, möge für die jetzige und nachfolgende Generation stets ein Haus des Segens sein“.

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